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C-Klassen-Meister 1987/88


Stehend von links: 1. Vorstand Erwin Bock, Edgar Heinickel, Stefan Schmitt, Elmar Weidner, Spieltrainer Andreas Feser, Jürgen Kunze, Gebhard Schmitt, Edgar Balling, 2. Vorstand Edwin Spahn, Abteilungsleiter Josef Steinmetz; kniend von links: Edwin Weber, Peter Reißer, Georg Löser, Helmut Schmittroth, Volker Schnee, Klaus Balling, Siegfried Weber, Mathias Keul.

Die offizielle Meisterschaftsfeier mit Würdigung der beteiligten Spieler fand am 5.6.1988 statt. In guter Form, nach der errungenen Meisterschaft, war die Mannschaft bestens auf das bevorstehende DFB-Pokalspiel vorbereitet.

AIs der TSV am 17.7.1988 auf eigenem Platz den Bezirksoberligisten ASV Rimpar vor 200 Zuschauern mit 2 : 1 aus dem Rennen warf, war die Sensation perfekt.

Die guten Leistungen aus dem Aufstiegsjahr konnte die Mannschaft in der Saison 88/89 fortsetzen. Nachdem die Mannschaft lange um die Meisterschaft in der B-Klasse mitspielte, belegte sie am Ende einen hervorragenden 4. Platz.

Auf der Höhe des sportlichen Erfolges wurde vom 7. - 10. Juli 1989 das 40-jährige Gründungsfest begangen. Bei diesem Gründungsfest wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Sebastian-Kirche unter Mitwirkung der Fahnenbraut Katja Schwab die neue Vereinsfahne geweiht.

Zur Weihung der neuen Fahne hatte der befreundete Nachbarverein DJK-SV Büchold die Patenschaft übernommen.

Damit ging der schon seit Jahren gehegte Wunsch in Erfüllung, eine Vereinsfahne als traditionelles Symbol der Ehre und Treue zu besitzen.



Die Vereinsfahne - als Symbol der Ehre und Treue


Den sportlichen Höhepunkt des Jubiläumswochenendes bildete die Austragung der Vorrunde sowie der Endspiele des Raiffeisen-Pokalturniers, aus dem die DJK Altbessingen als würdiger Sieger hervorging. Die Vorführungen der Schüler-, Jugend- und Damengymnastik-Gruppen in den Spielpausen ernteten einen wohlverdienten Applaus. Unter dem neuen Spielertrainer Martin Schneider konnte die Spielklasse im Spieljahr 89/90 erst am letzten Tag gesichert werden.

Der erste Abstieg in der Vereinsgeschichte wurde dann in der Saison 90/91 besiegelt. Der neue Anlauf zum Aufstieg in die B-Klasse wurde unter dem neuen Spielertrainer Siegfried Schmitt im Spieljahr 91/92 mit einem 5. Platz knapp verfehlt.

Der Aufwärtstrend zeigte sich bereits durch den 3. Platz im Raiffeisen-Pokal nach Elfmeter-Schießen gegen die DJK Binsbach.

Den Wiederaufstieg in die B-Klasse schaffte der TSV in der Spielrunde 92/93 durch die Relegationsspiele gegen Hafenlohr, das mit 0 : 2 verloren ging und gegen Windheim, das mit 3 : 0 gewonnen wurde.


Aufstiegsmannschaft im Spieljahr 1992/93


Hintere Reihe von links: Spieler und Abteilungsleiter Jürgen Kunze, Gebhard Schmitt, Günther Schmitt, Edgar Heinickel, Edwin Weber, Jörg Hagedorn; mittlere Reihe von links: Mathias Tippelt, Mathias Keul, Helmut Schmittroth, Siegfried Weber, Edgar Balling, Elmar Weidner, Spielertrainer Siegfried Schmitt, 1. Vorstand Reinhard Hauptmann; kniend von links: Richard Stiller, Peter Reißer, Jürgen Löser, Jürgen Bednarz, Matthias Feser, Herbert Koreck. Es fehlen: Rainer Zink und Michael Schmitt.

Am 19./20.06.1993 nahm der TSV Gauaschach erstmals am Pokalturnier in Pfaffengrün teil, das auch prompt gewonnen wurde. Der Pokalsieg konnte zusammen mit dem Aufstieg beim zweitägigen Ausflug nach Sachsen kräftig gefeiert werden.

Beim TSV-Sportfest Anfang Juli 1993 veranstaltete man bereits zum 3. Mal ein »Spiel ohne Grenzen«, an dem insgesamt 12 Mannschaften, davon 9 Orts- und Vereinsgruppen sowie je eine Mannschaft aus Neubessingen, Altbessingen und Obersfeld teilnahmen. Schließlich hatten die »Pumas« die Nase vorn und sicherten sich den hart umkämpften 1. Platz.

Nachdem die 1. Mannschaft des TSV Gauaschach am Ende der Saison 92/93 - wie bereits erwähnt - den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse geschafft hatte, verpasste man in der folgenden Spielrunde den Relegationsplatz nur knapp und stieg nach nur einem Jahr B-Klasse erneut in die C-Klasse ab.

Anlässlich des 45-jährigen Gründungsfestes vom 29. Juli bis 1. August 1994 wurde der neue Sportplatz seiner Bestimmung übergeben. Damit ging der Traum von einer zweiten Sportanlage nach 10 Jahren endlich in Erfüllung. Nicht zuletzt die Ableistung von 6645 freiwilligen Arbeitsstunden zeugt von den Bemühungen, das gesteckte Ziel zu erreichen. Das insgesamt erfolgreich abgeschlossene Vorhaben wurde lediglich dadurch getrübt, dass die auf 60m niedergebrachte Brunnenbohrung, die die Nutzung von Grund- an Stelle von teurerem Tiinkwasser zur Bewässerung ermöglichen sollte, statt einer erwarteten Grundwassermenge von 8 - 121/sec lediglich 0,51l/sec erbrachte. In Folge dessen musste eine Zisterne mit 50m3 Fassungsvermögen gebaut werden.

Die Gesamtkosten der Anlage mit Spielfeld, Außenanlage mit Bepflanzung, Brunnenbohrung und Gerätehaus beliefen sich auf ca. 620.000 DM.

Übrigens: das erste Tor auf dem neuen Sportplatz schoß Siegfried Schmitt, der damalige Spielertrainer des Vereins, im Spiel der AH TSV Gauaschach gegen SV Pfaffengrün.


Skiabteilung im Jahre 1999


Jedoch nicht nur fußballsportliches wurde bei der Einweihung geboten. Vielmehr wurde das Fest auch zum 1. großen Damen-Gymnastik-Treff genutzt. Für ihre Darbietungen erhielten die Akteurinnen einen herzlichen Beifall.

Im Spieljahr 94/95 schoss man zwar die meisten Tore in der C-Klasse Gruppe 11, belegte aber nur den 5. Tabellenplatz. Nach einem 2. Platz im Jahr 1994 gewann der TSV erneut das Pokalturnier in Pfaffengrün.


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