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Ab der Saison 1965/66 nahm eine A-Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Große Feststimmung herrschte, als der TSV Gauaschach vom 6.7.- 9.7. 1979 sein 30-jähriges Bestehen feierte.

Neben Fußball total zeigten auch zwei Gymnastikgruppen des TSV ihr Können. Eine Attraktion war wohl das Fußballspiel zwischen den Damenmannschaften aus Hammelburg und Arnstein, das 1 : 0 für Hammelburg endete.

Im Rahmen eines 3-tägigen Sportfestes mit zahlreichen Fußballspielen und mit zwei Aufführungen der Gymnastikgruppe wurde der TSV Gauaschach 1949 am 6.7.1980 in das Hammelburger Sportkuratorium aufgenommen. Im gleichen Jahr wurde im Rahmen der Erstellung einer Ehrenordnung ein Vereinswappen entworfen. Dieses Wappen findet Verwendung auf den dazugehörenden Ehrennadeln, Urkunden sowie allen Geschäftspapieren des Vereins.

Bei den Vorrundenspielen für die Stadtmeisterschaft der A-Jugend am 20.5.1980 in Gauaschach belegte der TSV der für den SV Pfaffenhausen teilgenommen hat, den 1. Platz mit 6 : 0 Punkten. Bei den Endspielen in Westheim am 19.7.1980 spielte der TSV gegen Viktoria Untererthal und unterlag mit 0 : 4 Toren. Dadurch erreichten wir den 2. PIatz.

1980/81 erreichte die Jugend in der Verbandsspielrunde mit 27 : 5 Punkten mit 1 Punkt Rückstand den 2. Platz in der Tabelle.

Die C-Jugend spielt seit 1981 in der Verbandsrunde. Bei den 1981 ausgetragenen

Spielen der Fußballstadtmeisterschaft der C-Jugend erreichte die Mannschaft beim Spiel um den 3. und 4. Platz mit einem 3 : 0 gegen Obereschenbach den 3. Platz.

Bei der Schüler-Fußball-Stadtmeisterschaft am 15. und 17.6.1985 hatten die Schüler des TSV beim Spiel um den 3. und 4. Platz gegen FC Westheim mit 1 : 0 die Nase vorne und belegten so den 3. Platz.

Um auch den Jugendgruppen der Gemeinde die Möglichkeit zu geben, ihre Kräfte im Fußball zu messen, werden seit 1981 Ortsgruppenmeisterschaften durchgeführt. Für diese Meisterschaft stiftete der TSV Gauaschach einen Wanderpokal.

Durch vermehrten Beitritt von Mitgliedern, die Sport treiben wollten sowie durch stärkere Nutzung der Halle für Fußball, Gymnastik und Veranstaltungen hatte das Jugendheim seine Kapazitätsgrenze erreicht. Hinzu kam noch, dass weder Dusch- noch Umkleideräume für die Sporttreibenden vorhanden waren.

Man erstellte deshalb bereits im Jahre 1973 einen Plan zur Erweiterung des Jugendheims, der aber aus verschiedenen Gründen nicht verwirklicht wurde. Im Jahre 1978 wurde Gauaschach durch die Gebietsreform nach Hammelburg eingemeindet. Der TSV mußte dadurch neue Beziehungen schaffen, um den Erweiterungsbau des Jugendheims doch noch durchführen u können. Eine Aussprache des TSV mit dem Bürgermeister der Stadt Hammelburg Karl Fell führte dann zur I. Zusammenkunft im Sportheim am 17.9.1980.

Bei diesem Gespräch schlug der Bürgermeister vor, Planung und Bauaufsicht unter Federführung des Stadtbaumeisters Adolf Waibel der Stadt Hammelburg zu übertragen.

In mehreren Sitzungen wurde eine Übereinstimmung in der Planung und Benennung des Bauvorhabens als Mehrzweckhalle gefunden.

Am 18.6.1982 konnte mit dem Umbau begonnen werden. Nach fünf Monaten Bauzeit wurde am 13.11.1982 das Richtfest gefeiert. Bereits am 8.4.1984 wurde die Mehrzweckhalle eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

Der Verein kann auf die beim Bau freiwillig geleisteten 13640 Arbeitsstunden der 115 Mitglieder und der 24 Nichtmitglieder sehr stolz sein.

Miteingeschlossen sind Kameraden, die jeweils über 2000 Stunden freiwillige Arbeit für den TSV geleistet haben. In einer Feierstunde wurden alle freiwilligen Helfer ausgezeichnet. Die Bausumme belief sich auf 869.000,- DM. Davon entfielen auf die Stadt Hammelburg und das Land Bayern 500.000,- DM. An Spendeneingänge konnte der TSV Gauaschach von der Raiffeisenbank Arnstein 8.000,- DM sowie von Freunden und Gönnern 9943,- DM auf seinem Konto verbuchen. Der Rest wurde aus Eigenmitteln finanziert.

Hier sei nun dem Land Bayern, der Stadt Hammelburg, den Spendern, der Raiffeisenbank Arnstein für die Geldmittel, der Stadt Hammelburg für die Planung, dem Bauausschuss des Vereins unter Vorsitz des 1. Vorsitzenden Erwin Bock sowie den Helferinnen und Helfern, die sehr viel Freizeit geopfert und Initiative gezeigt haben, ein besonderer Dank gesagt.


Mehrzweckhalle - 1984 eingeweiht



Um die neuerrichtete Mehrzweckhalle mit Leben zu erfüllen, wurde das Sportangebot in der folgenden Zeit stetig erweitert. Zu der bereits bestehenden Damengymnastikgruppe kamen folgende dazu:
1981 Jugendgymnastikgruppe
1984 Turnen für Frauen und Männer (Partnerturnen)
1988 Turnen für Mutter und Kind und Gymnastik für Damen um die 50.

Am 7.12.1984 wurde die Unterabteilung »Ski« gegründet. Die Abteilung gründeten Göbel Harald, Göbel Petra, Roth Stefan, Schittroth Benno, Spahn Edwin, Spahn Reimund, Weber Edwin, Spahn Raimund, Weber Edwin, Weidner Edgar, Ziegler Edelbert. Ziel der Skiabteilung ist die wöchentliche Skigymnastik in den Wintermonaten, die Förderung von Übungsleitern und die jährlich stattfindenden Skifreizeiten.

Somit kann man heute schon sagen, dass sich die Ausgaben für den Neubau bezahlt gemacht haben.

Zur Überbrückung der Winterspielpause in der Verbandsrunde wurde am 17.1.1987 ein Hallenfußballturnier unter Teilnahme von 14 Mannschaften eingeführt. Den auszuspielenden Wanderpokal stiftete Stadtrat und Ortsbeauftragter Johann Liegl. Bei diesem ersten in der Saaletalhalle in Hammelburg veranstalteten Turnier erreichte der TSV den 7. Platz.

In der Verbandsrunde 1986/87 belegte man nach Abschluss der Spielrunde den 2. Platz.

Um den Aufstieg in die B-Klasse Karlstadt-Gemünden erreichen zu können, musste man am Mittwoch, den 24.6.1987, bei strömendem Regen auf neutralem Platz in Aschfeld das Relegationsspiel gegen den TSV Langenprozelten austragen. Zur Halbzeit stand es 0 : 0. Am Ende ging das Spiel mit 1 : 3 Toren unglücklich aus.

Durch den Formanstieg der 1. Mannschaft bedingt, erreichte der TSV bei den 1987 in Gauaschach durchgeführten Stadtmeisterschafts-Endspielen im Fußball gegen den FC Hammelburg ein 3 : 3. Da der FC Hammelburg das anschließende Elfmeterschießen für sich entschied, belegte der TSV den 4. PIatz. Im Jahre 1988 wurde der 3. Platz belegt.

Hatte man 1987 den Aufstieg noch nicht geschafft, so kann man das Abschneiden der Mannschaft im Jahre 1988 als den spielerischen Höhepunkt bezeichnen. Nach großen Anstrengungen in den zurückliegenden 39 Jahren gelang der 1. Mannschaft endlich der Aufstieg in die B-KIasse. Dies war auch für den Spielertrainer Andreas Feser aus Büchold ein guter Einstand im ersten Jahr seiner Trainerlaufbahn.

Durch den 6 : 1 Sieg am 12.5.1988 in Heßlar wurde der TSV vorzeitig Meister der C-Klasse. Die siegreiche Mannschaft wurde bei der Rückkehr von zahlreichen Gauaschachern gebührend empfangen und mit viel Jubel unter den Klängen der Gauaschacher Musikkapelle vom Sportplatz durch die Ortschaft zum Sportheim geleitet. Im Anschluss daran wurde die errungene Meisterschaft unter der Teilnahme vieler Anhänger würdig gefeiert.


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