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Mannschaft im Gründungsjahr


Stehend von links: Johann Kaus, Gerhard Babatz, Hermann Füller, Andreas Schmitt, Horst Godat, Erich Krainhöfer, Abteilungsleiter Walter Schicketanz; kniend von links: Gottfried Hauptmann, Hans Döring, Herbert Babatz, Peter Beil, Anton Lehrer.

Da man in den Freundschaftsspielen durchwegs gute Ergebnisse erzielte, traute man es sich zu, 1950/51 in die Verbandsrunde einzusteigen.
Der Sportverein Gauaschach wurde der Klasse C Gruppe 12 zugeteilt.

Mannschaften: SV Gauaschach, SV Eußenheim (1. Runde), SV Hundsbach, SV Obersfeld, TuS Büchold, TuS Binsfeld, SV Aschfeld, FSV Heßlar, II. Torclub Karlstadt (2. Runde für SV Eußenheim).

Bei den Verbandsspielen und Freundschaftsspielen sowie den alljährlich wiederkehrenden Pokalspielen, erstmals am 18.9.1949, wurde auch der kulturelle Teil nicht vernachlässigt.

Besonders geschätzt wurden die alljährlich am 1. Mai durchgeführten Veranstaltungen mit Umzug zum Sportplatz, auf dem die Spiel- und Sportveranstaltungen abgehalten wurden. An den Abenden wurde dann im Vereinslokal das Tanzbein geschwungen.

Zu einer Bereicherung im Vereinsgeschehen wurde die 1949 gegründete Laienspielgruppe deren 1. Aufführung am 2. Osterfeiertag 1950 mit dem Stück »Später Frühling« mit viel Applaus bedacht. Trotz mancher Anfangsschwierigkeiten formiert sich eine Hobby-Tischtennisgruppe und eine Leichtathletikmannschaft, die 1951 ihre ersten Vereinsmeisterschaften durchführte. Im Jahre 1953 nahm die Mannschaft erstmals an größeren Veranstaltungen des Bezirks- und Kreisjugendrings mit guten Erfolgen teil.

Der erste Höhepunkt im Vereinsleben war das 5 -jährige Gründungsfest am 24.10.1954 mit Festkommers und anschließender bunter Unterhaltung.

Am 5.7.1955 entschied man sich dazu, den »Sportverein Gauaschach 1949« in »Turn- und Sportverein Gauaschach 1949« umzubenennen.

Ein sportlicher Höhepunkt war die Durchführung des ersten Sportfestes als, »Turn- und Sportverein« am 31.7.1955. 32 Vereine aus den Landkreisen Karlstadt, Schweinfurt, Hammelburg, Würzburg, Lohr, Gemünden und Brückenau nahmen an der Veranstaltung teil.

Es wurden folgende Wettkämpfe durchgeführt:
Dreikampf: Männliche Jugend A u. B
Weibliche Jugend A u. B
Hochsprung: Männliche und weibliche Jugend A
(Einzelkampf) - Wertung nach DLO
Dreikampf: Schüler und Schülerinnen A u. B
- Wertung nach Bundesjugendspielen -
Pendel-Staffeln: Männliche und weibliche Jugend
4 x 100 m Schüler und Schülerinnen
4 x 50 m.

Die Laufwettkämpfe wurden, man staune, auf der damals noch ungeteerten Staatsstraße, Richtung Arnstein, durchgeführt. Das Verkehrsaufkommen ließ dies zu.

Als Startgeld und Festbeitrag mussten die teilnehmenden Jugendlichen in den Jahrgängen 1937- 1940 - DM 0,50 - und die Schüler in den Jahrgängen 1941 - 1945 - DM 0,30 - entrichten. Durch all diese Aktivitäten entwickelte sich ein rühriges Vereinsleben. Dadurch ermutigt, äußerte man auch bald nachdrücklich den Wunsch, ein eigenes Vereinsheim zu errichten.

Da die Gemeinde Gauaschach dieses Vorhaben durch Bereitstellung eines geeigneten Geländes an der Schweinfurter Straße unterstützte, war der Weg für die Planung und für die Verhandlungen mit den Behörden über die Finanzierung geebnet. Nach zähen Verhandlungen mit den staatlichen Behörden, dem Sporttoto und der Gemeinde über die Zuschußmöglichkeiten zum Bau des Jugendheims und mit Einplanung der freiwilligen Arbeitsleistungen des Vereins wurde die Finanzierung sichergestellt.

An dieser Stelle möchten wir dem ehemaligen Bürgermeister Schmähling und seinen Gemeinderäten für die Bereitstellung des Geländes, für die Gewährung eines Zuschusses und für die Übernahme einer Bürgschaft ein Dankeschön sagen.

Der am 4.3.1958 eingereichte Bauantrag wurde bereits am 21.7.1958 genehmigt. Durch tatkräftige Mithilfe aller Mitglieder und Ortsbewohner war der Rohbau am 30.3.1959 fertiggestellt. Bereits am 19. und 20.9.1959 wurde das Jugendheim in Verbindung mit der Feier zum 10-jährigen Gründungsfest eingeweiht.

Die Gesamtkosten des Jugendheims beliefen sich auf ca. 43700,- DM. Eingeschlossen sind die Eigenleistungen des Vereins mit 12000,- DM. Es sei noch festgehalten, dass die 4100 Betondachziegel und die 23 m Firstziegel von der Firma Josef Wladarsch in Gauaschach hergestellt wurden.

Bereits zehn Jahre nach Gründung konnte der Verein ein Jugendheim sein Eigen nennen, was zur damaligen Zeit nicht bei vielen Vereinen der Fall war.

Viele Vereinsaktivitäten wurden im Jugendheim abgewickelt. Um so bedauerlicher war, dass sich die Leichtathletikabteilung und die Laienspielgruppe aufgelöst haben. In den folgenden Jahren verlief das Vereinsleben, das seinen festen PIatz im gesellschaftlichen Leben unserer Ortschaft eingenommen hat, ohne größere sportliche Ereignisse ab. Die 1. Mannschaft belegte meist das Mittelfeld der Tabelle.

Im Jahre 1962 wurde dem TSV Gauaschach der Aufstieg in die B-Klasse verwehrt, da er einen nichtspielberechtigten Torwart in drei Punktspielen eingesetzt hatte.

An Pfingsten, 17.- 18.5.1964, feierte der TSV Gauaschach sein 15-jähriges Vereinsjubiläum. Der Kommersabend fand am Pfingstsamstag, 16.5.64, statt. Im August 1964 begann der Verein mit der Planung des Sportplatzumbaus am Leiferts. Der Grund des Umbaus war, dass der Platz wegen seines starken Gefälles und der bisherigen Größe für den Spielbetrieb nicht mehr tragbar war.
Da die neue Platzanlage auch dem Turn- und Spielbetrieb der hiesigen Volksschule zur Verfügung stehen sollte, wurden verschiedene Einrichtungen für diesen Zweck mit vorgesehen.

So wurden Anträge auf Bezuschussung nicht nur an den Bayerischen Landessportverband gestellt, sondern auch über die Gemeinde an die Regierung von Unterfranken. Der Kostenvoranschlag belief sich auf ca. 10.500,- DM.

Im März 1965 begann man mit der Abholzung für die Erweiterung. Auf Vermittlung von Frau Dr. Probst, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, wurde das Aussprengen der Baumwurzeln von der Panzergrenadierbrigade 35 durchgeführt. Während des Umbaus fand der Spielbetrieb mit Genehmigung der Gemeinde Neubessingen auf deren Waldsportplatz im Haderholz statt.

Als Gebühr für die Benutzung waren jährlich 100,- DM zu entrichten.

Mit dem Eintreten besserer Witterungsverhältnisse wurde die Platzanlage im Frühjahr 1969 fertiggestellt.

Das 20-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einer großen Veranstaltung vom 12. - 13.7.1969 gefeiert.

Die Einweihung des Sportplatzes fand im Jahre 1970 statt.

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